Paradiesmuseum in der Galerie für moderne Kunst
Paradiesmuseum in der Galerie für moderne Kunst
Anonim

Mit dem nahenden Frühling beginnt das Leben nicht nur in Pflanzen, sondern auch in der künstlerischen Umgebung zu erwachen - helle Ausstellungsprojekte eröffnen, die von jedem besucht werden müssen, der Kraft und Inspiration schöpfen möchte.

Am 14. Februar wurde am Valentinstag in der Art Ukraine Gallery, einem neuen Ausstellungsraum im Zentrum von Kiew, der von Natalia Zabolotna gegründet wurde, eine lebensbejahende Ausstellung namens "Raymuseum" eröffnet - ein gemeinsames Projekt von drei Stars der ukrainischen zeitgenössischen Kunst - Oleg Tistol, Nikolai Matsenko und Roman Minin.

Der fröhliche und leicht ironische Name "Raimuseum" enthält ein Bedeutungsspiel - das ist sowohl das Paradiesmuseum als auch das Konzept des Museums für Zeitgenössische Kunst, das auf Anregung der Autoren in jedem Stadtteil unterschiedlich sein kann.

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Oleg Tistol ist dem Betrachter vor allem als Schöpfer malerischer Palmen bekannt – ein uraltes Symbol des Paradieses, doch dieses Thema ist bei weitem nicht das einzige im breiten Arsenal seines Schaffens. Nikolay Matsenko ist der Schöpfer des Projekts "Neofolk", der "heraldischen" Malerei und Performances mit "Black Square", dessen Zusammenarbeit und Freundschaft mit Oleg Tistol bereits in den 90er Jahren mit der Gründung des gemeinsamen Programms "Natsprom" begann, jung, aber von der Kraft des Ausdrucks nicht unterlegen, ist der Teilnehmer der Ausstellung Roman Minin, in dessen Gemälden, Reliefs, Skulpturen und Glasfenstern das Schicksal seiner heimatlichen Bergbauregion das zentrale Thema ist.

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Alle drei eint die Suche nach Antworten auf ethische Fragen durch Schönheit, den Wunsch zu erschaffen – mit einem Wort zum Paradies. Die Autoren präsentierten hauptsächlich neue Werke, aber neben der Kunst "mit Inbrunst, mit Hitze" gab es auch Werke mit Geschichte - das berühmte "ukrainische Geld" von Tistol, "Neofolki" von Matsenko, Minins "Bergmanns" -Flachreliefs. Die Vielfalt der Formen und Farbpaletten versetzt den Betrachter in eine wahrhaft himmlische Atmosphäre, als würde man einen Garten oder einen Kunsttempel betreten, zu dem Minins erzählerische Buntglasfenster vom Eingang an reich mit Details gefüllt sind.

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Am 22. Februar fand in der Galerie ein Künstlergespräch von Oleg Tistol und Nikolai Matsenko statt, das einen vollen Besuchersaal zusammenführte. Im Gespräch sprachen die Künstler über ihr Projekt, über die globale und lokale Kulturlandschaft, die Aufgaben der Kultur und ihren optimistischen Ausblick auf die Zukunft der zeitgenössischen Kunst in der Ukraine.

  • Adresse der Galerie: Kiew, st. Gruschewski, 9 -A

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